Bedarfsanalyse & Leadqualifizierung: Immobilienbranche

Bei Umfragen denkt man im klassischen Sinne meist an Mitarbeiter- und Kundenbefragungen. Jedoch spiegelt das heutzutage nur noch einen kleinen Teil der vielfältigen Möglichkeiten wieder. Um den Horizont rund um den Bereich der Umfragen und Befragungen etwas zu erweitern und um neue Perspektiven zu eröffnen, beschäftigen wir uns heute konkret mit der Immobilienbranche und zeigen dort anhand von Beispielen, wie so ein Umfragetool kreativ eingesetzt werden kann um neue Möglichkeiten zu eröffnen und die alltägliche Arbeit im Berufsleben zu vereinfachen.

Soll es eine Penthouse-Wohnung mit Blick auf ein Gewässer, oder lieber ein gemütliches Einfamilienhaus eingebunden in die Natur sein?

Die passende Immobilie anzubieten, zu verkaufen oder zu vermieten ist nicht besonders einfach, wenn man die Bedürfnisse seiner Kunden nicht kennt. Ob es nun um private oder gewerbliche Immobilien geht – ohne vorheriges Fragen und Analysieren seiner Kunden ist es eine Menge Arbeit, die richtige Immobilie zu vermarkten und anbieten zu können. Aus diesem Grund führt man logischerweise viele Gespräche mit Interessenten und stellt zumeist immer wieder dieselben Fragen. Oft hat man es dabei nur mit Neugierigen zu tun, denen das ernsthafte Interesse am Objekt fehlt. Das kostet teilweise viel Zeit und sorgt für manche Enttäuschung. Wie kann ich mir die Arbeit nun selber erleichtern & kann man solche „Immobilienprozesse“ sogar digitalisieren?

Die Antwort ist ganz einfach: Ja! Und wir verraten Ihnen auch wie.

Nehmen wir an, Sie möchten eine Vorauswahl an Interessenten treffen, eine sogenannte „Lead-Qualifizierung“ oder auch „Bedarfsanalyse“ genannt. Die richtige Definition der Zielgruppe kann nun natürlich über das Telefon erfolgen oder aber auch bei einem persönlichen ersten Termin, um eben über die Interessen und Vorstellungen zu sprechen. Dabei muss sich der Makler stets aktiv kümmern. Was aber, wenn diese Vorauswahl passiv im Hintergrund laufen kann?
Es besteht die Möglichkeit, diese Qualifizierung von Kunden auf der Startseite oder in Kontaktformularen Ihrer eigenen Website einzubetten. Oder Sie senden den Interessenten einen modernen Fragebogen zu. Nicht per Post, sondern einfach und digital per E-Mail – ganz ohne Papiermüll und weiteren Stapeln auf dem Schreibtisch. Diese Fragebögen sind auch für mobile Endgeräte optimiert worden. Und das ganze kann dann beispielsweise so aussehen:


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Diese Qualifizierung kann helfen, die bestehenden Immobilien aus dem Portfolio den richtigen Interessenten zuzuordnen. Übrigens: Da die Einwohnerzahlen in den deutschen Metropolen steigen, kann der aktuelle Bedarf an Wohnbauten nicht schnell genug bedient werden. Für Makler bedeutet dies, dass auch bereits noch nicht fertiggestellte Neubauten beworben werden sollten, damit Sie rechtzeitig von dieser Entwicklung profitieren können. Auch hier hilft es ungemein schon vorher zu Wissen, welche Vorstellungen meine Interessenten haben, damit auch Neubauprojekte in die Beratung und Vermarktung mit einbezogen werden können.

In Anbetracht des intensiven Wettbewerbs, den Immobilienmakler bestehen müssen, sollte sich ein guter Makler aber nicht nur um neue, sondern auch besonders um bestehende Kunden kümmern und diese stets betreuen. Denn man möchte sich im Idealfall doch am besten von seinen Wettbewerbern differenzieren und beim Kunden punkten, oder nicht?
Deshalb ist ein wichtiger Punkt in der Optimierung der eigenen Prozesse das Feedback der Kunden. Lassen Sie sich nach der Beratung, dem Verkauf oder der Vermietung einer Immobilie unbedingt ein Feedback geben. Fragen Sie dabei gezielt nach den Punkten, die beim Kunden negativ aufgefallen sind. Nur so ermitteln Sie Schwachstellen und können Ihre eigenen Prozesse optimieren. Behalten Sie dabei die eigene Reputation im Auge. Anzeigen sind teuer – Mundpropaganda ist kostenlos. Und wie so ein Beratungsfeedback abläuft, sehen Sie hier:

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Wie eben schon angesprochen: Die Frage, wie mich der Kunde als Immobilienmakler/-vermittler und wie er meine Dienstleistung wahrnimmt, ist sehr wichtig. Aus diesem Grund sollten die Kunden zusätzlich zum schnellen Beratungsfeedback 1-2x im Jahr nach deren Zufriedenheit befragt werden. Damit können Sie herausfinden, wie die Zufriedenheit Ihrer Kunden im Gesamten ist, als auch mehr über Ihre Reputation erfahren. Darüber hinaus ermitteln Sie Kundenwünsche, die Ihnen neue Möglichkeiten geben Ihr Geschäft weiter auszubauen und um sich so von der Konkurrenz abzuheben. So funktioniert’s:

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Wie Sie sehen können, sind die Möglichkeiten von Befragungen durch Fragebögen unbegrenzt. Die einzige Grenze ist hierbei die eigene Kreativität. Natürlich kann man diese Beispiele, die wir aufgezeigt haben, auch in andere Geschäftsbereiche übertragen. Wir möchten mit diesem Beitrag zur Immobilienbranche lediglich einen kleinen Anreiz schaffen etwas neues auszuprobieren, seinen eigenen Horizont zu erweitern und dabei neue Ideen sammeln.

Haben Sie selber Lust bekommen solche Umfragen zu testen und auszuprobieren?

Hier geht’s los!